Auftrag angenommen: Wir stiften Frieden!
Und wieder waren es fünf reich gefüllte Tage in besonderer Umgebung und mit wunderschöner Gemeinschaft : Die DJK-Sport- and Spirit-Tage haben treue Teilnehmerinnen in ihrer Vorfreude bestätigt und bei den Neulingen große Begeisterung entfacht!
Unter der Überschrift „Selig, die Frieden stiften“, näherten sich die 20 Teilnehmenden dem umfangreichen Thema Frieden auf vielfältige Weise: mit Bildkarten, in Form von Bibelzitaten, Geschichten und Kinofilmen, im Bibliodrama, nicht zuletzt beim Halt an Gedenktafeln für Gefallene der Weltkriege auf einer Wanderung. So befassten wir uns mit dem Thema auf der politischen und der globalen Ebene genau wie mit Herausforderungen und Konflikten in unserem Nahbereich und unseren Familien.

Und obwohl etwa der im Libanon spielende Kinofilm „Der Affront“ mit seinen sich immer weiter aufschaukelnden Eskalationsspiralen einige Teilnehmerinnen emotional ziemlich mitnahm, waren die Sport- and Spirit-Tage keine traurige oder verbitterte Veranstaltung! Im Gegenteil: insbesondere bei den vormittäglichen Bewegungseinheiten wurde ausgelassen gesportelt, gelacht und getanzt! Viele kreative Bewegungsspiele trugen dazu bei, dass einige Teilnehmerinnen erstaunt zu dem Schluss kamen: Sport kann richtig Spaß machen! Außerdem wurde voll Freude und ausgiebig gesungen, Besucher der Wallfahrtskirche Neusaß nahmen extra Platz, um uns einen Kanon nach dem anderen singen zu hören!

Und wie können wir nun selbst Friedensstifterinnen und Friedensstifter werden? Diese Frage trieb uns von Tag zu Tag mehr um. Antworten fanden wir in einem spannenden Workshop für „Gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg. Die hochkompetente Referentin Carola Müller-Christoph stellte die Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation vor und gab anhand von Fallbeispielen wertvolle Anregungen. Die Motivation zur Umsetzung war groß!
Dass alle Teilnehmenden so viel aus diesen Tagen mitnehmen konnten, lag vor allem an ihnen selbst: von Anfang an begegneten sich alle mit großer Zugewandtheit, Toleranz und Offenheit. Das Leitungsteam – Martin Sayer, Christian Turrey, Jutta Geiger-Wenzler und Sarah Kubin-Scharnowski – legte seine Ideen und Kompetenzen eigentlich nur noch dazu…

Nach der anfänglichen großen Hitze sorgte ein wenig Regen für wohltuende Abkühlung. Gestärkt durch Gottesdienst, Sport und Gespräch ging es „friedensbewegt“ zurück in den Alltag. Bis nächstes Jahr im Kloster Schöntal!
Sarah Kubin-Scharnowski




