Best-Practice der DJK Leonberg: Bike Check Day 2026 – Gemeinsam fit für die Radsaison

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Am Samstag, 25. April 2026, lädt die DJK Leonberg zum Bike Check Day ein. Von 9 bis 17 Uhr dreht sich auf dem Gelände von Maler Höschele in der Friedenstraße 9 in Leonberg alles rund ums Fahrrad: Checker prüfen Räder, führen kleinere Reparaturen durch und machen Groß und Klein fit für die neue Radsaison.

Zielsetzung und Mehrwert

Der Bike Check Day der DJK Leonberg zeigt, wie ein niedrigschwelliges Vereinsformat Sicherheit, Prävention und Gemeinschaft wirkungsvoll verbindet. Im Zentrum steht die Zielsetzung, Fahrräder alltagstauglich und sicher zu machen, Bewegungsfreude zu fördern und zugleich Ressourcen zu schonen. Durch Checks von Bremsen, Licht, Reifen und Antrieb werden Mängel früh erkannt und häufig direkt behoben. So steigt die Verkehrssicherheit, der Einstieg ins regelmäßige Radfahren fällt leichter und das Reparieren statt Ersetzen setzt ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit. Zusätzlich stärkt der Tag Technikkompetenz über Generationen hinweg: Erfahrene Schrauber geben Wissen an Kinder, Jugendliche und Familien weiter – Lernen am Rad, nah am Alltag.

Kernelemente des Formats

Getragen wird das Format von klaren Kernelementen: einem offenen Aktionstag mit freiwilliger Spende statt Fixpreisen, kostenlosen Checks und kleinen Reparaturen, der Bitte, gängige Ersatzteile wie passende Schläuche mitzubringen, sowie einer starken Willkommenskultur, die ausdrücklich alle anspricht. Ehrenamtliche „Checker“ wirken als Herzstück des Tages – sie prüfen, reparieren und erklären. Einfache Verpflegung mit Kaffee, Kuchen und Snacks schafft einen Begegnungsraum, während eine kurze Vorab-Info per E‑Mail hilft, die Kapazitäten zu planen und Wartezeiten zu vermeiden. Der niederschwellige, gut erreichbare Veranstaltungsort – etwa in Kooperation mit einem lokalen Betrieb – macht den Zugang leicht und fördert die Verankerung vor Ort.

Wirkung im DJK-Kontext

Im DJK-Kontext entfaltet der Bike Check Day besondere Strahlkraft. Er macht das Leitbild von Gemeinschaft, Verantwortung und Bewahrung der Schöpfung konkret erfahrbar, öffnet niedrigschwellig den Zugang zum Verein und dient als Türöffner für weiterführende Angebote wie Radtreffs, Technik-Workshops oder Verkehrssicherheitstage mit Schulen. Für das Ehrenamt bietet der Tag sinnstiftende Aufgaben mit Lerncharakter, die Identifikation und Bindung stärken. Öffentlichkeitswirksamkeit ist inklusive: Das Format eignet sich hervorragend für die Kommunikation auf Websites oder in sozialen Medien.

Dieses Best-Practice-Modell zeigt, wie Vereine mit überschaubarem Aufwand große Wirkung erzielen: sicherere Räder, mehr Alltagsbewegung, sichtbares Ehrenamt – und eine starke DJK-Gemeinschaft.

Uli Motschenbacher, Sportleiter des DJK Diözesansportverbandes Rottenburg-Stuttgart e.V.