Interreligiöses Sportfest: Zeichen für friedliches Miteinander der Religionen

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Sport kennt keine Grenzen: Daher richten der Württembergische Landessportbund und der Landesarbeitskreis Kirche und Sport am 7. Mai 2023 in der Landessportschule Ruit gemeinsam ein interreligiöses Sportfest aus.

Bei dieser Premiere sind der jüdische Turn- und Sportverband Makkabi Deutschland, die Diözese Rottenburg-Stuttgart, die Evangelische Landeskirche in Württemberg, die Islamische Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg, die Gesellschaft für Dialog und die Ahmadiyya Muslim Jamaat und ggf. weitere Denominationen mit einem oder mehreren Teams vertreten. Das Turnier am 7. Mai 2023 wird im Rahmen des 75-jährigen Jubiläums der Landessportschule Ruit ausgetragen.

Die Teams der Religionsgemeinschaften treten in den beiden Sportarten Ultimate Frisbee und Fußball gegeneinander an, wobei vor allem die Freude am Zusammenspiel im Mittelpunkt steht. Der WLSB und die Religionsgemeinschaften setzen mit dem Sportfest ein öffentliches Zeichen für eine weltoffene Gesellschaft. „Mit unserem Projekt wollen wir ein Zeichen setzen für ein friedliches Miteinander der Religionen und gegen Hass und Hetze jeder Art“, sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle. Pfarrer Philipp Geißler, Geschäftsführer des Landesarbeitskreis Kirche und Sport, nennt das sportliche Aufeinandertreffen eine: „wunderbare Gelegenheit das Miteinander in Verschiedenheit zu feiern“ und ergänzt: „Ich danke der Landessportschule und dem WLSB herzlich für die Gastfreundschaft an diesem besonderen Tag.“

Schirmherrin des Turniers in der Landessportschule Ruit am 7. Mai 2023 ist die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Theresa Schopper.