Schopper würdigt gesellschaftliches Engagement von Kirche und Sport

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Stuttgart, 17.02.2022

In einem virtuellen Dialog haben sich Ministerin Theresa Schopper und Vertreter der Diözesen, Landeskirchen sowie des organisierten Sports zu Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und Stärkung der Demokratie verständigt. Ministerin Schopper sagte die Schirmherrschaft zu einem interreligiösen Sportfest zu.

Die Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart sowie die Evangelische Landeskirche in Baden und Württemberg kooperieren mit dem Landessportverband Baden-Württemberg traditionell in vielen Themenfeldern. Seit 2019 hat sich die Zusammenarbeit über die AG „Kirche-Sport-Gesellschaftspolitik“ ausgeweitet und vertieft. Gemeinsam wurden von diesen großen Akteuren der Zivilgesellschaft 13 Thesen zu deren überfachlichen Leistungen und gesellschaftlicher Verantwortung im Land formuliert. Sie stehen unter dem Motto „Wir bewegen“ und sind Teil der Kampagne „Gemeinsam Zeichen setzen“ (www.gemeinsam-zeichen-setzen.de).

Die Zielsetzung der Kampagne und der Thesen wurde mit Ministerin Schopper in die aktuelle Lage des Landes Baden-Württemberg eingeordnet. Spaltungstendenzen, Ausgrenzung und demokratiefeindliche Strömungen wurden konstatiert. Gegen all diese Phänomene stehen Kirche und Sport gemeinsam mit dem Land ein. Ministerin Schopper würdigte deshalb ausdrücklich das große gesellschaftliche Engagement der Kirchen und des organisierten Sports sowie die Potenziale der überwiegend ehrenamtlichen kirchlichen und sportlichen Arbeit. „Kirche und organisierter Sport sind verlässliche Partner, wenn es um den Erhalt und den Ausbau gesellschaftlichen Zusammenhalts während und nach der Pandemie geht!“, so Ministerin Schopper. Sie will sich auch zukünftig landespolitisch für die Themen wie z.B. Persönlichkeitsentwicklung, Demokratiestärkung, Qualifizierung und Teilhabe stark machen.