Abenteuer Schwarzwald – Drei Tage zu Fuß auf dem Flößerpfad

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Die Expedition Schwarzwald startete in die zweite Runde. Diesmal erwanderten wir den Flößerpfad von Loßburg bis nach Wolfach. Am Freitag trafen wir im Hotel Waldblick in Schenkenzell ein und bezogen unsere Zimmer. Am Abend wurde gemeinsam gegessen und die zwei kommenden Wandertag besprochen. Es standen insgesamt 41 Kilometer auf dem Wanderplan. Nach einem sehr guten und reichhaltigen Frühstück fuhr unsere Wandergruppe am Samstagmorgen mit dem Zug von Schenkenzell nach Loßburg. Dort startete unsere Expedition. Mit einem Impuls an der Kinzigquelle stimmten wir uns auf die Wanderung in der schönen Natur ein. Dann ging es auf dem Flößerpfad der Kinzig entlang wieder Richtung Schenkenzell, vorbei an herrlichen Wiesen und dunklem Wald. Bei der Vesperpause am Hänslesbauernhof ließ wir uns die mitgebrachten Landjäger und den Käse schmecken. Alpirsbach mit seinem beeindruckenden Kloster war das nächste Ziel. Dort hatten alle die Möglichkeit, das Kloster mit dem Museum zu besuchen oder sich bei Kaffee oder Tee eine Schwarzwälder Kirschtote schmecken zu lassen – oder auch beides. Bis nach Schenkenzell waren es nur noch knapp sechs Kilometer und so kamen wir zufrieden und mit schweren Beinen am Ausgangspunkt an. Nach dem Abendbrot und einem kleinen Umtrunk ging es geschafft und müde ins Bett.

Am Sonntag startete der Tag wieder mit dem guten Frühstück. Bis zum ersten Halt, der Ruine Schenkenburg, waren es nur wenige Meter. Dort gab es den Morgenimpuls. Weiter ging es in die Flößer- und Fachwerkstadt Schiltach. Beeindruckend und wie aus dem Bilderbuch war der Marktplatz mit dem Brunnen und den historischen Gebäuden. Im Flößermuseum informierten wir uns über das alte Handwerk und lernten einiges über die oftmals waghalsige und gefährliche Arbeit der Schwarzwaldmänner. Dann ging es weiter entlang der nun schon zum Fluß gewordenen Kinzig. Im Weiler Vorderlehengericht wurde bei Sonnenschein gevespert und sich ein wenig ausgeruht. Bevor wir mit dem Zug von Wolfach zurück nach Schenkenzell fuhren, kehrten wir noch einmal ein. Zurück am Hotel verabschiedete wir uns voneinander. Eine tolle Wanderung mit noch tolleren Teilnehmenden war zu Ende.

Alexander Schreiner